Shōdan in Madrid: Frank Nolte erreicht nächsten Meilenstein

Am 15. Januar 2026 hat Frank Nolte einen ganz besonderen Meilenstein seiner sportlichen Laufbahn erreicht: In Madrid legte er erfolgreich seine Shōdan-Prüfung ab und trägt damit nun offiziell den Schwarzen Gürtel. 

Die Prüfung erfolgte unter der Leitung unseres Trainers der Matsubashi- Ryū -Karate-Abteilung, David Quaglia (5. Dan), sowie eines weiteren hochrangigen Prüfers, Ricardo Camani (8. Dan). Mit dieser Leistung ist Frank der erste Schüler unseres Vereins, der unter der Betreuung von David Quaglia den Schwarzen Gürtel erlangt hat. Ein besonderer Moment sowohl für ihn persönlich als auch für die gesamte Matsubashi-Ryū-Abteilung. 

Der Shōdan markiert nicht nur das Ende eines langen und intensiven Ausbildungsweges, sondern zugleich den Beginn eines neuen Kapitels im Karate. Er steht für Disziplin, Ausdauer, technische Reife und mentale Stärke, Eigenschaften, die Frank in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Wir gratulieren Frank Nolte herzlich zu diesem großartigen sportlichen Erfolg und wünschen ihm weiterhin viel Motivation und Freude auf seinem weiteren Karate-Weg. Gleichzeitig hoffen wir, dass alle Beteiligten eine erfolgreiche und schöne Zeit zum Jahresanfang in Madrid verbringen konnten.

 

Wissenswertes für Nicht-Kampfsportler: Was bedeutet „Dan“?

Der Dan (段) bezeichnet in vielen japanischen Kampfkünsten einen Meistergrad, der auf die Schülergrade (Kyū) folgt und meist mit dem schwarzen Gürtel verbunden ist. Mit dem Shodan (1. Dan) beginnt der eigentliche Weg der vertieften Auseinandersetzung mit Technik, Körperkontrolle und persönlicher Entwicklung. Shodan bedeutet sinngemäß „erster Schritt“ und steht nicht für einen Abschluss, sondern für einen Neubeginn.

Die Dan-Grade reichen vom Shodan (1. Dan) bis zum Judan (10. Dan). Während die unteren Dan-Stufen in der Regel durch Prüfungen erworben werden, sind hohe Dan-Grade sehr selten und werden für außergewöhnliche Leistungen, langjähriges Engagement und besondere Verdienste verliehen.

Der Dan ist somit kein Endpunkt, sondern der Beginn einer lebenslangen Weiterentwicklung innerhalb der jeweiligen Kampfkunst.

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